Wenn der SK Sturm Graz heute Abend gegen Stade Rennes in die UEFA Europa League 2026/27 startet, ist das weit mehr als ein weiteres internationales Spiel. Es ist das nächste Kapitel einer Sturm Graz Europacup-Geschichte, die 1968/69 mit dem Mitropacup begann und die größten Abende des Grazer Fußballs hervorgebracht hat. Von den ersten internationalen Gehversuchen über die legendären Champions-League-Jahre rund um die Jahrtausendwende bis zur jüngsten Rückkehr auf Europas größte Bühne: Sturm Graz hat sich seinen festen Platz im internationalen Fußball erarbeitet.
Als offizieller Partner des SK Sturm Graz freut sich bwin, die Schwarz-Weißen auf ihrer europäischen Reise zu begleiten. Denn Europacup-Abende in Graz stehen für große Gegner, volle Ränge, Emotionen und die besondere Spannung, die Fußball und Sportwetten miteinander verbindet. Höchste Zeit also, die Europacup-Historie der Blackies Revue passieren zu lassen. Bei uns findest du außerdem die aktuellsten Quoten, Price Boosts und Wetten auf die anstehenden Europa-League-Partien des SK Sturm Graz sowie aller weiteren österreichischen, deutschen und internationalen Top-Teams. Fußball pur bei bwin!

186 Europacupspiele absolvierte der SK Sturm Graz bisher
55 Siege, 39 Remis und 92 Niederlagen stehen dabei zu Buche.
Insgesamt erzielten die Grazer 203 Tore, bei 282 Gegentreffern.
Sturm war bislang im Mitropacup, Messecup, Europapokal der Cupsieger, UEFA-Cup/Europa League, Champions League, Intertoto Cup und Conference League vertreten.
Die größten internationalen Erfolge: Viertelfinale im Cup der Cupsieger 1975/76, Viertelfinale im UEFA-Cup 1983/84 und die zweite Champions-League-Gruppenphase 2000/01.
In der Saison 2024/25 kehrten die Grazer nach mehr als zwei Jahrzehnten wieder in die Champions League zurück.
Günther Neukirchner ist mit 43 Einsätzen Sturm-Rekordspieler im Europacup. Unter den Aktiven ist Jon Gorenc Stankovic mit 39 Einsätzen die Nummer eins.
Mario Haas ist mit 11 Europacup-Treffern Sturm-Rekordtorschütze.

Die internationale Geschichte des SK Sturm Graz beginnt Ende der 1960er-Jahre. In der Saison 1968/69 feierten die Grazer ihr Europacup-Debüt. Im Mitropacup, einem Vorgänger der Champions League, bekam es Sturm mit Vasas SC aus Budapest zu tun. Das Hinspiel in Ungarn ging mit 3:4 verloren, auch im Rückspiel musste sich Sturm mit 1:2 geschlagen geben. Der erste Auftritt auf internationaler Bühne war damit nach zwei Partien beendet.
Doch die Schwarz-Weißen sollten nicht lange auf ihren ersten großen Europacup-Moment warten. 1970/71 verlor man im Messestädte-Cup – nach dem Weiterkommen in Runde 1 gegen Ilves-Kissat Tampere – nur hauchdünn gegen den FC Arsenal (2:1 im Gesamtscore nach 1:0-Heimsieg).
1975/76 marschierte Sturm im Cup der Cupsieger bis ins Viertelfinale. Nach Siegen gegen Slawia Sofia und Haladás Szombathely wartete dort die Bundesliga-Macht, Eintracht Frankfurt. Sturm verlor beide Partien – 0:2 in Graz und 0:1 in Frankfurt. Die Grazer haben sich aber erstmals auf großer internationaler Bühne bis unter die letzten acht Mannschaften gespielt.
Ein Jahrzehnt später folgte das nächste Europacup-Märchen. 1983/84 erreichte Sturm im UEFA-Cup das Viertelfinale. Sportul Studențesc, Hellas Verona und Lokomotive Leipzig wurden ausgeschaltet, ehe Nottingham Forest zum Stolperstein wurde. Nach einem 0:1 in England reichte es im Rückspiel nach Verlängerung nur zu einem 1:1. Wieder war im Viertelfinale Endstation und dennoch hat Sturm Graz seine internationale Visitenkarte erneut eindrucksvoll abgegeben.

Die vielleicht prägendste Epoche der Sturm-Europacupgeschichte begann in den späten 1990er-Jahren. Nach den Premieren-Meistertiteln in der österreichischen Bundesliga 1997/98 und 1998/99 rückte die Champions League ins Zentrum. Mit Trainer Ivica Osim und einer Mannschaft um Spieler wie Ivica Vastić, Mario Haas, Hannes Reinmayr, Markus Schopp, Tomislav Kocijan und Günther Neukirchner schafftge Sturm den Sprung auf die größte europäische Bühne.
1998/99 gelang zunächst in der Qualifikation gegen Újpest Budapest ein souveräner 7:2-Gesamtsieg. In der Gruppenphase warteten anschließend Namen, die heute wie das Who-is-who des europäischen Fußballs klingen: Spartak Moskau, Inter Mailand und Real Madrid. Gegen Real unterlag Sturm zweimal deutlich, mit 1:6 in Madrid und 1:5 in Graz. Gegen Inter gab es zwei knappe Niederlagen, gegen Spartak holte Sturm in Moskau ein 0:0.
Noch spektakulärer wurde es ein Jahr später. 1999/2000 setzte sich Sturm in der Qualifikation gegen Servette Genf durch und bekam es in der Gruppenphase mit Olympique Marseille, Manchester United und Croatia Zagreb zu tun. Ein besonderer Abend war der 3:2-Heimsieg gegen Marseille. Im UEFA-Cup setzte man die Reise danach weiter fort, ehe gegen den AC Parma nach einem 3:3 nach Verlängerung im Rückspiel und einem 4:5-Gesamtergebnis Schluss war.
Doch all das sollte in der Saison 2000/01 noch übertroffen werden. Nach Siegen gegen Hapoel Tel Aviv und Feyenoord Rotterdam stand Sturm erneut in der Champions-League-Gruppenphase. Und die Grazer sorgten für eine Sensation: Gegen Glasgow Rangers, Galatasaray Istanbul und AS Monaco gewann Sturm seine Gruppe. Sechs Spiele, drei Heimsiege und insgesamt zehn Punkte machten die Schwarz-Weißen zum Gruppensieger und damit zum ersten und bis heute einzigen österreichischen Klub, der in der Champions League eine Gruppe gewinnen konnte.
In der zweiten Gruppenphase warteten mit Manchester United, Valencia und Panathinaikos erneut absolute europäische Schwergewichte. Sturm verlor zwar beide Spiele gegen Manchester United und beide Partien gegen Valencia, schlug Panathinaikos aber sowohl zu Hause als auch auswärts. Am Ende belegte Sturm Platz drei der Gruppe. Es war der Höhepunkt der internationalen Vereinsgeschichte.
Auch die Statistik unterstreicht diese goldene Ära: Die UEFA führt Günther Neukirchner mit 29 Einsätzen als Sturm-Rekordspieler in der Champions League, gefolgt von Markus Schopp mit 28. Ivica Vastić kommt auf 25 CL-Einsätze und führt mit sieben Treffern die vereinsinterne Champions-League-Torschützenliste an.

Nach dem Ende der großen Champions-League-Ära musste Sturm zunächst kleinere internationale Brötchen backen. 2002/03 ging es nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation in den UEFA-Cup. Dort schalteten die Grazer Livingston und Levski Sofia aus, ehe gegen Lazio Rom Endstation war. 2005 und 2008 folgten Auftritte im Intertoto Cup.
2009/10 begann schließlich ein neues Kapitel: die Europa League. Nach Siegen gegen Široki Brijeg, OFK Petrovac und Metalist Charkiw schaffte Sturm den Einzug in die Gruppenphase. Dort warteten Dinamo Bukarest, Galatasaray und Panathinaikos. Besonders gegen Galatasaray lieferten die Grazer ab: Nach einem 1:1 in Istanbul folgte in Graz ein 1:0-Heimsieg. Durch Niederlagen gegen Bukarest und Panathinaikos war dennoch nach der Vorrunde Schluss.
Auch 2011/12 war Sturm wieder international vertreten. Nach der Champions-League-Qualifikation gegen Videoton, Sestaponi und BATE Baryssau (Niederlage) ging es in der Europa League gegen Lokomotive Moskau, AEK Athen und Anderlecht. Man schied erneut in der Gruppenphase aus.
In den folgenden Jahren war der Weg in die europäischen Hauptbewerbe allerdings immer wieder steinig. 2013/14 scheiterte Sturm an Breiðablik, 2015/16 an Rubin Kasan und 2017/18 nach dem Weiterkommen gegen Mladost Podgorica an Fenerbahçe. 2018/19 folgte zunächst das Champions-League-Duell mit Ajax Amsterdam, anschließend das Europa-League-Aus gegen AEK Larnaka. 2019/20 war gegen Haugesund Schluss.
Mit dem sportlichen Aufschwung in den frühen 2020er-Jahren wurde auch Sturm Graz wieder zu einer regelmäßigen Größe im Europacup. 2021/22 gelang nach dem Play-off gegen NŠ Mura die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase. Dort traf Sturm auf Monaco, PSV Eindhoven und Real Sociedad.
Ein Jahr später folgte erneut die Champions-League-Qualifikation, ehe Sturm in der Europa League gegen Midtjylland, Feyenoord und Lazio spielte. Besonders bemerkenswert: Gegen Feyenoord gewann Sturm das Heimspiel mit 1:0.
2023/24 ging die Reise sogar durch drei UEFA-Wettbewerbe. Nach dem Aus gegen PSV in der Champions-League-Qualifikation spielte Sturm in der Europa League gegen Sporting Lissabon, Raków Częstochowa und Atalanta. Anschließend ging es in der Conference League weiter. Gegen Slovan Bratislava setzte sich Sturm im Zwischenrunden-Duell klar mit 5:1 nach Hin- und Rückspiel durch. Im Achtelfinale war gegen den OSC Lille Endstation.

Dann war es wieder so weit: Sturm Graz kehrte 2024/25 in die Champions League zurück. Erstmals seit der goldenen Osim-Ära spielte der österreichische Meister wieder in der Königsklasse.
Das neue Ligaphasen-Format bescherte den Grazern acht Spiele gegen internationale Schwergewichte: Stade Brest, Club Brügge, Sporting Lissabon, Borussia Dortmund, Girona, Lille, Atalanta Bergamo und RB Leipzig.
Und obwohl die Aufgabe enorm war, gelangen zwei besondere Heimsiege. Gegen Girona gewann Sturm mit 1:0, am letzten Spieltag wurde RB Leipzig ebenfalls mit 1:0 besiegt. Insgesamt standen nach acht Spielen zwei Siege und sechs Niederlagen zu Buche.
Gerade der Erfolg gegen Leipzig wurde zu einem passenden Schlusspunkt dieser Champions-League-Kampagne: Sturm verabschiedete sich mit einem Sieg von der Königsklasse und zeigte einmal mehr, dass auch gegen europäische Topklubs besondere Abende in Graz möglich sind.
Auch in der Saison 2025/26 blieb Sturm international vertreten. Nach dem Aus in der Champions-League-Play-off-Runde gegen Bodø/Glimt ging es in der Europa League weiter.
In der Ligaphase trafen die Grazer unter anderem auf Glasgow Rangers, Celtic, Nottingham Forest, Panathinaikos, Roter Stern Belgrad und Feyenoord. Dabei gelang unter anderem ein 2:1-Heimsieg gegen die Rangers sowie ein 1:0 gegen Brann Bergen. Insgesamt holte Sturm in acht Spielen zwei Siege und ein Remis.
Damit setzte sich eine Entwicklung fort, die in den vergangenen Jahren immer deutlicher zu erkennen war: Sturm Graz ist wieder regelmäßig auf Europas Fußballbühne zu Hause.

Und nun wartet das nächste Kapitel.
Der Weg in die diesjährige Europa-League-Ligaphase führte zunächst über die Champions-League-Qualifikation. Gegen Heart of Midlothian setzte sich Sturm souverän mit 6:0 nach Hin- und Rückspiel durch. Gegen Fenerbahçe war anschließend mit einem Gesamtergebnis von 0:3 Endstation.
Damit stand fest: Sturm Graz spielt 2026/27 in der Europa League. Und die Auslosung hat den Blackies eine spannende Ligaphase beschert. Insgesamt warten acht Gegner
Gegner | Datum | Ergebnis |
|---|---|---|
Stade Rennes (H) | 16.09 | |
AFC Bournemouth(A) | 15.10 | |
Olympique Marseille (H) | 22.10 | |
NK Celje (H) | 5.11 | |
TSG Hoffenheim (A) | 26.11 | |
AZ Alkmaar (A) | 10.12 | |
OFI Kreta (H) | 21.01 | |
Dinamo Zagreb | 28.01 |
Für Fußballfans ist damit bereits vor dem ersten Anpfiff klar: Diese Europa-League-Ligaphase hat einiges zu bieten. Französische Topteams, Premier-League-Fußball, Bundesliga-Duelle, ein slowenisches Nachbarschaftsduell und die Reise nach Zagreb – Sturm bekommt acht völlig unterschiedliche europäische Geschichten serviert.
Und genau das macht den Reiz des Europacups aus: Jedes Spiel ist eine neue Bühne, jeder Gegner bringt eine andere Fußballkultur mit und jeder Abend kann seine eigene Geschichte schreiben.
Vom ersten Mitropacup-Spiel gegen Vasas Budapest bis zum Champions-League-Sieg gegen RB Leipzig, vom Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt bis zum legendären Gruppensieg in der Champions League 2000/01: Die Europacup-Geschichte des SK Sturm Graz ist eine Geschichte voller großer Namen, großer Nächte und immer wieder überraschender Momente.
Heute ist Sturm wieder dort, wo sich ein österreichischer Klub gerne sieht: regelmäßig auf Europas Fußballbühne und mit dem Selbstverständnis, auch gegen große Namen bestehen zu können. Und jetzt beginnt das nächste Kapitel. Flutlicht in Liebenau. Europa-League.
Als offizieller Partner des SK Sturm Graz ist bwin auch bei diesem internationalen Abenteuer dabei. Wer Fußball nicht nur schauen, sondern auch die Spannung rund um die Spiele erleben möchte, findet bei bwin zahlreiche Sportwetten-Märkte rund um die Europa League und die Partien der Blackies. So wird aus dem Anpfiff ein Fußballabend, bei dem Vorfreude, Emotion und Europacup-Atmosphäre zusammenkommen. Denn eines hat die Geschichte von Sturm Graz längst gezeigt: Im Europacup weiß man nie, welches Kapitel als Nächstes geschrieben wird.