Drei Bundesliga-Absteiger auf einen Schlag – das gab es zuletzt 2019/20. VfL Wolfsburg, 1. FC Heidenheim und FC St. Pauli treffen ab dem 7. August auf ein Unterhaus, das ohnehin schon zu den traditionsreichsten Fußball-Ligen Europas zählt. Eröffnet wird die Saison am Freitagabend mit dem Duell VfL Bochum gegen Hertha BSC, das erste Topspiel steigt einen Tag später zwischen Wolfsburg und dem 1. FC Kaiserslautern. Am Sonntag empfängt Aufsteiger Energie Cottbus dann gleich Hannover 96 – mehr Traditionsklub-Dichte geht kaum.
Ein Name überstrahlt dabei alles: Der VfL Wolfsburg geht als mit Abstand größter Favorit in die Saison. Dahinter ist das Feld so breit wie lange nicht – von Hannovers Wiedergutmachungs-Mission über zwei weitere Bundesliga-Absteiger bis zu einer angeschlagenen Hertha, die diesmal leiser auftritt als gewohnt.
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Spielzeit: 53. Saison insgesamt
Saisonstart: 7.8.2026
Letzter Spieltag: 23.5.2027
Spieltage insgesamt: 34
Spiele insgesamt: 306 + 4 Relegationsspiele
Mannschaften: 18
Absteiger aus der Bundesliga: VfL Wolfsburg, FC St. Pauli, 1. FC Heidenheim
Aufsteiger aus der 3. Liga: VfL Osnabrück, Energie Cottbus
Winterpause: 20.12.2026 – 15.1.2027

Nach 29 Jahren im Oberhaus ist der VfL Wolfsburg erstmals seit 1996/97 wieder zweitklassig – der 16. Platz und die verlorene Relegation gegen Paderborn besiegelten den bitteren Abstieg. Die Konsequenz: ein kompletter Neuanfang, aber einer mit Ansage. Mit Tobias Strobl (38) hat der VfL einen Überraschungskandidaten als Trainer von Drittligist SC Verl geholt, ausgestattet mit einem Vertrag bis 2028. Sein Vorgänger Dieter Hecking rückt als Geschäftsführer Sport eine Etage höher.
Auf dem Transfermarkt ließ Wolfsburg die Muskeln spielen: Fabian Reese (abgeworben von Ligakonkurrent Hertha BSC), Robert Glatzel, Fraser Hornby und Hauke Wahl sollen zweitligataugliche Qualität ins Team bringen. Kapitän bleibt Max Arnold – "Das Gewinnbringendste für diese Truppe ist es, wenn er Kapitän bleibt", so Strobl. Kaum ein Klub hat so viel investiert, kaum einer wird so hoch gehandelt.
Gelingt den Wölfen der Durchmarsch zurück ins Oberhaus? Oder wird der Umbruch zur Hypothek, die erst abgearbeitet werden muss? Das ist deine Quote auf den VfL Wolfsburg als Meister der 2. Bundesliga.
Bitterer geht's kaum: Hannover 96 verspielte auf der Zielgeraden der Vorsaison die direkte Aufstiegschance und musste sich am Ende mit Platz vier begnügen. Nun startet Trainer Christian Titz, seit Sommer 2025 im Amt und zuvor beim 1. FC Magdeburg, den nächsten Anlauf.
Einfacher wird es dadurch nicht, dass Hannover einige Leistungsträger ersetzen muss: Kapitän Enzo Leopold zog es zu Borussia Mönchengladbach, Stammtorhüter Nahuel Noll ist weg, und auch Bayern-Leihgabe Noel Aseko konnte nicht gehalten werden. Immerhin: Torjäger Benjamin Källman bleibt an der Leine, und bei den Buchmachern rangiert 96 direkt hinter Wolfsburg auf Rang zwei der Aufstiegsfavoriten.
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Nach nur zwei Jahren im Oberhaus steigt der FC St. Pauli als Tabellen-18. wieder ab – für die Kiezkicker geht es zurück ins Unterhaus, das sie zuletzt 2024 verlassen haben. Neuer Chefcoach ist Marcel Rapp, der 2024 mit Holstein Kiel den größten Erfolg der Störche-Vereinsgeschichte feierte und nun auf Alexander Blessin folgt.
Der Umbruch am Millerntor ist gewaltig: Mit Manolis Saliakas, Karol Mets, Hauke Wahl, Danel Sinani und Keeper Nikola Vasilj verlässt gleich eine ganze Reihe an Stützen den Verein, auch die Leihen von Sands, Hountondji und Gazdov laufen aus. Dafür kommen Branimir Hrgota (von Fürth), Marcus Mathisen (von Magdeburg) und Sam Klein. Einen Tag nach dem Abschied von Langzeitkapitän Jackson Irvine (Wechsel nach Japan) übernimmt Innenverteidiger David Nemeth die Binde.
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Drei Jahre Bundesliga, ein fast geglückter Last-Minute-Klassenerhalt und am Ende doch der Abstieg: Der 1. FC Heidenheim stemmte sich - auch dank eines 3:3 gegen die Bayern - bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg, verlor dann aber 0:2 in Mainz und musste mit nur 26 Punkten den Gang in die zweite Klasse antreten. Konstanz bleibt aber Trumpf: Frank Schmidt, dienstältester Trainer im deutschen Profifußball, bleibt an der Seitenlinie.
Auch Kapitän Patrick Mainka hält Heidenheim trotz Bundesliga-Angeboten die Treue. In der Vorbereitung zeigte sich das Team konkurrenzfähig – 1:1 gegen Bologna, 1:3 gegen den HSV, 4:1 gegen Ingolstadt –, muss aber mehrere wichtige Abgänge kompensieren. Los geht's zu Hause gegen Aufsteiger Osnabrück.
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Auftakt gegen Bochum, aber deutlich leiser als sonst: Hertha BSC gehörte in den Vorjahren stets zu den Quotenfavoriten, tritt diesmal aber im Sparmodus an. Nach dem Abgang von Fabian Reese zu Ligakonkurrent Wolfsburg sackte der Kaderwert auf nur noch rund 23 Millionen Euro ab – neuer Kapitän ist Josip Brekalo. Trainer Stefan Leitl, vertraglich bis 2027 gebunden, betont, ein Saisonziel noch nicht formulieren zu wollen: "Uns ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bange, weil wir wissen, wie wir es machen wollen."
Experten stufen die Berliner deshalb eher als Wundertüte ein – schon ein einstelliger Tabellenplatz würde als Erfolg gelten.
➡️ Schafft Hertha trotz Sparkurs die Überraschung – oder wird es die dritte verpasste Chance in Folge? Das ist deine Quote auf Hertha BSC als Meister der 2. Bundesliga
Holstein Kiel ist nach nur einer Bundesliga-Saison 24/25 direkt wieder abgestiegen und landete im Vorjahr im Mittelfeld hat aber seinen Marktwert gesteigert und nimmt mit Tim Walter als neuem Trainer den nächsten Anlauf.
Der 1. FC Nürnberg startet unter Miroslav Klose bereits in seine dritte Saison – die Franken wollen endlich aus dem Mittelmaß raus. Nach dem Abgang von Kapitän Fabio Gruber (nach Mainz) führt nun Torhüter Jan Reichert die Mannschaft an.
VfL Bochum verliert mit Matúš Bero seinen Kapitän und steht ohne klare Führungsfigur da – gilt bei einzelnen Experten aber dennoch Kandidat für die Aufstiegsplätze.
1. FC Kaiserslautern unter Torsten Lieberknecht eröffnet die Saison direkt mit dem Topspiel bei Wolfsburg und wird von mehreren Experten zu den Klubs gezählt, die zumindest hoffen dürfen. Die Fans am Betzenberg gelten mitunter als die stimmungsvollsten der Liga.
SV Darmstadt 98 unter Florian Kohfeldt reist ohne großes Aufsehen, aber mit soliden Grundlagen in die neue Spielzeit.

Eine breite Gruppe an Traditionsklubs könnte 2026/27 sowohl nach oben als auch nach unten rutschen: 1. FC Magdeburg taucht bei mehreren Experten unter den Geheimfavoriten auf. Dynamo Dresden unter Thomas Stamm gilt dank passionierten Fans im Rudolf-Harbig-Stadion als spannendster Außenseiter im Aufstiegsrennen.
Karlsruher SC hat mit Maximilian Senft einen neuen Trainer. Arminia Bielefeld startet unter Neu-Coach Oliver Kirch nach dem Aufstieg unter seinem Vorgänger Mitch Kniat. Greuther Fürth rettete sich erst über die Relegation, hat mit Hrgota den langjährigen Kapitän an St. Pauli verloren und geht nun mit Felix Klaus als neuem Anführer unter Heiko Vogel in die Saison. Eintracht Braunschweig rettete sich 2026 als 15. gerade noch – bei den Buchmachern zählt die Eintracht erneut zu den Wackelkandidaten.

VfL Osnabrück kommt als Drittliga-Meister unter Trainer Timo Schultz und Kapitän Jannik Müller hoch, muss aber trotz Meistertitel einen größeren personellen Umbruch verkraften. Bei den Buchmachern gilt der VfL sogar als größter Abstiegskandidat der gesamten Liga.
Energie Cottbus unter Claus-Dieter Wollitz schaffte einen bemerkenswert schnellen Weg nach oben, gilt aber ebenfalls als klarer Kandidat für den Abstiegskampf – Torjäger Engelhardt und der aus der Leihe fest verpflichtete Innenverteidiger King Manu sollen die Klasse halten.
Neben dem Aufstiegsrennen verspricht auch die Jagd nach der Torjägerkanone jede Menge Spannung. Mit der bwin-Wette auf den besten Torschützen der 2. Bundesliga 2026/27 stehen die Offensivstars der Liga besonders im Fokus.
Der Favoritenkreis dürfte dabei nicht nur aus den Angreifern der Topteams bestehen – gerade in der 2. Bundesliga haben sich in der Vergangenheit immer wieder Stürmer aus Überraschungsmannschaften in den Vordergrund gespielt. Topfavorit bleibt dennoch Wolfsburgs Neuverpflichtung Robert Glatzel (Quote 3,50). Der 32-Jährige hat in den vergangenen fünf Jahren für den Hamburger SV in 134 Spielen 76 Tore erzielt. Dahinter lauern Magdeburgs Mateusz Zukowski (17 Tore in 21 Spielen in der Vorsaison, Quote 5,50), Neo-Wolfsburger Fabian Reese (Quote 6,00) und Hannovers Benjamin Kallman (Quote 11,00).
Wer die besten Quoten erwischt, kann früh auf den richtigen Torjäger setzen – doch Verletzungen, Formkurven und die Entwicklung der Teams können das Rennen jederzeit neu mischen. Es lohnt sich daher auch ein Blick auf die Außenseiter. Jetzt die bwin-Quoten auf den Top-Torschützen vergleichen und herausfinden, welcher Angreifer die besten Chancen auf die Torjägerkrone hat.
Selten war das Verfolgerfeld hinter dem Topfavoriten so breit und so traditionsreich besetzt wie in dieser 2. Bundesliga-Saison. Ob Hannover die Wiedergutmachung gelingt, St. Pauli und Heidenheim den Umbruch meistern oder eine sparende Hertha für die nächste Überraschung sorgt – spannend wird's garantiert bis zum letzten Spieltag.
Für Wettfans bietet die Liga jede Menge Spannung: Wolfsburg startet als Favorit, doch dahinter ist vieles offen. Gerade die engen Duelle und möglichen Überraschungsteams machen die Saison aus Quoten-Sicht besonders interessant – bei bwin bleibt der Kampf um Titel, Aufstieg und Überraschungen bis zum Schluss im Fokus.
Wer setzt sich am Ende durch? Jetzt die Aufstiegsfavoriten checken, Quoten vergleichen und mit bwin die spannendsten Duelle der Saison verfolgen.