Die NBA-Saison 2026/27 steht vor der Tür und selten ging es im Sommer davor so turbulent zu. Zwei Blockbuster-Trades haben die Titelchancen mehrerer Teams völlig neu sortiert, während die amtierenden Champions aus New York zeigen müssen, dass ihr erster Titel seit 1973 kein Ausreißer war.

Preseason | 3. bis 13. Oktober 2026 |
|---|---|
Saisonstart | 20. Oktober 2026 mit Tripleheader (Celtics @ Pistons, 76ers @ Knicks, Thunder @ Spurs) |
Spiele in der Regular Season pro Team | 82 |
Teams | 30 |
NBA Cup (Gruppenphase) | 30. Oktober bis 27. November 2026 |
Playoffs | April/Mai 2027 |
NBA Finals | Juni 2027 |
Titelverteidiger | New York Knicks |
Rekordmeister | Boston Celtics (18 Titel) |
Top Draft Pick | AJ Dybantsa (Washington Wizards) |
Finals MVP 25/26 | Jalen Brunson (New York Knicks) |

Trotz des Titels gehen die New York Knicks um Finals-MVP Jalen Brunson nicht als klarer Favorit in die neue Saison. Die Buchmacher sehen aktuell die Oklahoma City Thunder (Champion von 2025) um Shai Gilgeous-Alexander und die San Antonio Spurs um Victor Wembanyama vorn, die sich im Vorjahr ein episches Western-Conference-Finale geliefert hatten, das San Antonio erst im siebten Spiel für sich entschied. Dahinter folgen die Philadelphia 76ers und die Knicks selbst mit Quoten – spannend auch deshalb, weil beide Teams im Sommer massiv nachgerüstet haben.
Die NBA ist in sechs Divisions mit je fünf Teams aufgeteilt. Der NBA-Spielplan 2026/27 ist dicht gedrängt. Alle 30 Teams absolvieren je 82 Spiele, bevor es im April ernst wird mit den NBA-Playoffs 2026/27. Das sind die Favoriten bei bwin:
Atlantic (Osten): Die Knicks gehen als knapper Favorit vor den eigenen Division-Rivalen Celtics und 76ers ins Rennen – spannend, weil mit Boston, Philadelphia und New York gleich drei echte Titelkandidaten in derselben Division aufeinandertreffen.
Central (Osten): Überraschend stehen die Detroit Pistons als leichter Favorit vor den Cleveland Cavaliers – beide Teams zählten in der Vorsaison zu den East-Überraschungen.
Southeast (Osten): Seit dem Giannis-Trade sind die Miami Heat der klare Favorit vor den Orlando Magic mit den Wagner-Brüdern.
Northwest (Westen): Mit den Oklahoma City Thunder als großem Favorit gilt diese Division als tiefste und stärkste der Liga – auch dank Denver und den neu formierten Minnesota Timberwolves um Anthony Edwards und Neuzugang LaMelo Ball.
Pacific (Westen): Die Los Angeles Lakers um Luka Dončić gehen als Favorit in die Saison, nachdem mit dem Abgang von LeBron James ein neues Kapitel beginnt.
Southwest (Westen): Ganz klar: San Antonio. Nach dem Finals-Einzug gelten die Spurs um Wembanyama als haushoher Favorit vor Houston und Dallas.

Zwei Wechsel sorgen seit dem Sommer für Gesprächsstoff in der Basketball-Welt.
Giannis Antetokounmpo Miami Heat: Nach 13 Jahren verlässt der zweifache MVP die Milwaukee Bucks und wechselt im Tausch gegen Tyler Herro, Kel'el Ware und ein Paket an Draftpicks zu den Heat. Miami gilt dadurch über Nacht wieder als ernstzunehmender Titelkandidat im Osten.
LeBron James Philadelphia 76ers: Nach acht Jahren bei den Lakers wechselt der 41-Jährige für eine vergleichsweise kleine Zwei-Jahres-Vertragssumme zu Philadelphia und bildet dort gemeinsam mit Joel Embiid, Tyrese Maxey und dem von den Celtics gekommenen Jaylen Brown ein echtes Star-Quartett – eines der ambitioniertesten Vorhaben der Liga.
Auch abseits der US-Hallen wird gespielt: Am 7. November treffen die Denver Nuggets und Indiana Pacers in Mexico-Stadt aufeinander. Im Januar macht die NBA dann wieder Station in Europa: Die San Antonio Spurs und New Orleans Pelicans spielen am 14. Januar in Paris sowie am 17. Januar in Manchester jeweils ein reguläres Saisonspiel.
Wer die NBA-Saison 2026/27 live verfolgen möchte, findet verschiedene Möglichkeiten für die NBA Übertragung in Deutschland. Die Spiele der Regular Season, die Playoffs und die NBA Finals sind je nach Spiel und Anbieter im TV oder per Livestream zu sehen.
Prime Video sicherte sich exklusive Übertragungsrechte für mindestens 66 Live-Spiele der Regular Season. Pay-TV-Anbieter Sky überträgt eine Vielzahl der Partien der bekanntesten Basketballliga der Welt. Wer jedoch jedes einzelne Spiel der NBA verfolgen will, ist auf das Abonnement des NBA League Pass angewiesen.

Auch aus deutscher und österreichischer Sicht gibt es einige Spieler zu beobachten:
Dennis Schröder (Charlotte Hornets): Der DBB-Kapitän läuft für sein 13. NBA-Team auf und bildet mit Rookie Hannes Steinbach ein deutsches Duo in Charlotte.
Franz Wagner (Orlando Magic): Nach starken Vorjahreszahlen (20,6 Punkte im Schnitt) gilt er als heißer Kandidat für seine erste All-Star-Nominierung.
Moritz Wagner (Brooklyn Nets): Erstmals getrennt von Bruder Franz, nach seiner Kreuzbandverletzung auf dem Weg zurück zur alten Form.
Isaiah Hartenstein (OKC Thunder): Nach dem knappen Finals-Aus gegen San Antonio mit im Kreis der Titelfavoriten.
Tristan da Silva (Orlando Magic): Er geht, an der Seite von Franz Wagner, in seine 3. Saison in der NBA. Im Vorjahr wies Da Silva einen Punkteschnitt von 9,9 pro Spiel auf.
Ariel Hukporti (New York Knicks): Mit 24 Jahren jüngster deutscher NBA-Spieler und das ausgerechnet beim amtierenden Champion.
Hannes Steinbach (Charlotte Hornets): An 14. Stelle gedraftet, startet seine erste Profisaison direkt neben Schröder.
Jakob Pöltl (Toronto Raptors): Der Österreicher – 2016 als erster Landsmann überhaupt gedraftet – geht nach Rückenproblemen in der Vorsaison (46 Spiele) wieder als gesetzter Center in die Saison. Prognosen sehen ihn bei rund 14 Punkten und deutlich mehr Spielzeit als zuletzt.
Die Knicks beendeten mit ihrem Titel eine 53 Jahre lange Durststrecke. Ihr letzter Meistertitel datiert von 1973.
Oklahoma City stellte in der Vorsaison mit 64 Siegen die beste Bilanz der Liga und verlor trotzdem im Conference-Finale gegen Wembanyamas Spurs.
Victor Wembanyama ist amtierender Defensive Player of the Year und führte San Antonio als Außenseiter bis in die Finals.
LeBron James startet mit 41 Jahren in seine 24. NBA-Saison – ein Liga-Rekord.
Mit sechs Spielern (Schröder, beide Wagners, Hartenstein, Hukporti, Steinbach) plus Pöltl aus Österreich ist die DACH-Region so stark in der NBA vertreten wie selten zuvor.
Zwischen Titelverteidiger Knicks, den neu formierten Superteams in Miami und Philadelphia sowie starken Außenseitern wie San Antonio und Oklahoma City verspricht die NBA-Saison 2026/27 von Anfang an Spannung. Für deutsche Fans kommt dazu, dass gleich sechs Landsleute in der Liga vertreten sind – von Rekordmann Schröder bis Rookie Steinbach. Die passenden Quoten zum Saisonstart und zu den einzelnen Teams findest du im bwin-Wettprogramm.
Die NBA-Saison 2026/27 startet am 20. Oktober 2026. Zum Auftakt treffen die Detroit Pistons auf die Boston Celtics. Die Regular Season läuft bis zum 11. April 2027, bevor Play-In-Turnier und NBA-Playoffs folgen. Der gesamte NBA-Spielplan 2026/27 beinhaltet 82 Spiele für jede der 30 Mannschaften.
Zu den großen Favoriten auf die NBA-Meisterschaft 2026/27 zählen unter anderem die New York Knicks, Oklahoma City Thunder, San Antonio Spurs, Philadelphia 76ers, Miami Heat und Boston Celtics. Besonders interessant ist, wie sich die zahlreichen Blockbuster-Trades auf das Kräfteverhältnis auswirken. Miami gehört nach der Verpflichtung von Giannis Antetokounmpo zu den Teams, die deutlich stärker eingeschätzt werden.
Zu den größten Trades der NBA-Offseason 2026 zählen unter anderem Giannis Antetokounmpo zu den Miami Heat, Jaylen Brown zu den Philadelphia 76ers und Ja Morant zu den Portland Trail Blazers. Auch der Wechsel von LeBron James zu den 76ers sorgt für eine völlig neue Ausgangslage in der NBA-Saison 2026/27.
Auch in der Saison 2026/27 sind mehrere deutsche Basketballer in der NBA vertreten. Dazu gehören unter anderem Dennis Schröder, Franz Wagner, Moritz Wagner, Tristan da Silva, Isaiah Hartenstein, Maximilian Kleber und Ariel Hukporti. Mit Hannes Steinbach und Christian Anderson Jr. kommen zudem zwei weitere deutsche Talente bei den Charlotte Hornets hinzu.
Die NBA-Playoffs 2027 beginnen nach dem Play-In-Turnier, das vom 13. bis 16. April 2027 stattfindet. Der Start der Playoffs ist für den 17. April 2027 angesetzt. Die NBA Finals werden voraussichtlich ab Mitte Juni 2027 ausgetragen.