Was für eine Nachricht für alle Tennisfans: Carlos Alcaraz schlägt bei den Erste Bank Open 2026 in der Wiener Stadthalle auf. Der siebenfache Grand-Slam-Champion ersetzt damit den verletzten Titelverteidiger Jannik Sinner, der seine Saison wegen Knieproblemen vorzeitig beendet hat. Vom 24. Oktober bis 1. November kämpft beim ATP Wien Turnier ein Weltklassefeld um den Titel, darunter Alexander Zverev, Daniil Medvedev, Flavio Cobolli, Alex de Minaur und Frances Tiafoe. Hier bei bwin bekommst du alle Favoriten, das Preisgeld, die Siegerliste und die wichtigsten Fakten zum ATP-500-Turnier im Überblick.

Turnier: Erste Bank Open, ATP 500, 52. Auflage
Termin: 24. Oktober bis 1. November 2026, Hauptfeld ab 26. Oktober, Finale am 1. November
Spielort: Wiener Stadthalle, zweite Spielstätte ist die Marx Halle
Belag: Hartplatz, indoor
Preisgeld: 2.797.985 Euro
Titelverteidiger: Jannik Sinner (fehlt, Saison beendet)
Topgesetzt: Alexander Zverev, dahinter Carlos Alcaraz auf Position zwei der Setzliste (Stand: 15. Oktober)
Alcaraz-Auftakt: Dienstag, 27. Oktober, Centre Court

Möglich wurde die Zusage durch eine Terminverschiebung: Der "Six Kings Slam" in Saudi-Arabien, ursprünglich für Ende Oktober geplant, rückt auf Ende Dezember. Turnierdirektor Herwig Straka meldete sich daraufhin sofort beim Management des Spaniers, und Alcaraz sagte nach Angaben der Veranstalter ohne langes Zögern zu. Am 24. Oktober trifft er in Wien ein, sein erstes Match steht am Dienstag, 27. Oktober, auf dem Centre Court an. Für diese Partie wurde kurzfristig ein zusätzliches Stehplatzkontingent freigegeben.
Für den 23-Jährigen ist es ein Comeback: Seinen bisher einzigen Auftritt in Wien hatte er 2021, damals als 18-jähriger Shootingstar. Er erreichte das Halbfinale und musste sich dort Alexander Zverev geschlagen geben. Heute ist Alcaraz die Nummer drei der Welt, hat 2026 die Australian Open sowie die Turniere in Doha und Tokio gewonnen und kommt auf 27 Titel auf der ATP Tour. Zuletzt machte ihm allerdings das Handgelenk zu schaffen.
Der Unglücksrabe der zweiten Saisonhälfte auf der ATP-Tour ist Jannik Sinner. Der Weltranglistenerste, der bald von Alexander Zverev abgelöst werden wird, gewann in Wien 2023 und 2025 und wollte als zweiter Spieler nach Rekordsieger Brian Gottfried drei Titel in der Stadthalle holen.
Anhaltende Knieprobleme stoppen ihn: Sinner hat seine Saison 2026 am 6. Oktober offiziell beendet, nachdem er schon die US Open verpasst hatte. Dadurch wird Zverev die Spitze der Weltrangliste übernehmen. Das könnte dem Deutschen bereits in Wien gelingen.
Insgesamt stehen in Wien sechs Top-10-Spieler am Start.
Spieler | Weltrangliste | Warum Titelkandidat | Wien-Bilanz |
|---|---|---|---|
Carlos Alcaraz (ESP) | 3 | 7 Grand-Slam-Titel, 2026 Sieger in Melbourne, Doha und Tokio | Halbfinale 2021 |
Alexander Zverev (GER) | 2 | French-Open- und US-Open-Sieger 2026, topgesetzt | Sieger 2021, Finalist 2025 |
Daniil Medvedev | 6 | Ex-Weltranglistenerster mit Wien-Erfahrung | Sieger 2022, Finalist 2023 |
Flavio Cobolli (ITA) | 7 | Top-10-Spieler, Sinner-Absage öffnet das Tableau | Achtelfinale 2025 |
Alex de Minaur (AUS) | 9 | Laufstark und konstant | Halbfinale 2025 |
Frances Tiafoe (USA) | 10 | Publikumsliebling, US-Open-Halbfinalist 2026 | Finalist 2021 |
Alcaraz hat die höchste Qualität im Feld, und der Titel in Tokio spricht dafür, dass er in Form ist. Die große Unbekannte ist sein Handgelenk, das ihm zuletzt Probleme bereitete. Für die Wiener Fans ist er in jedem Fall der Hauptgrund, in die Stadthalle zu kommen.
Zverev reist als French-Open- und US-Open-Sieger 2026 an und geht als Nummer eins der Setzliste ins Turnier. In Wien gewann er 2021 den Titel, 2025 verlor er das Finale gegen Sinner nach hartem Kampf mit 3:6, 6:3, 7:5. Mit dem Rückenwind der beiden Major-Titel ist er neben Alcaraz der klare Topfavorit.
Der Russe holte 2022 den Titel (4:6, 6:3, 6:2 gegen Denis Shapovalov) und stand 2023 erneut im Finale, das er gegen Sinner mit 7:6, 4:6, 3:6 verlor. Als aktuelle Nummer sechs kennt er die Stadthalle bestens und ist ein gefährlicher Außenseiter.
Der Italiener, aktuell Nummer sieben der Welt, scheiterte 2025 im Achtelfinale an Sinner (2:6, 6:7). Dass der Mann, der ihn damals stoppte, nun fehlt, macht das Turnier für ihn deutlich interessanter.
De Minaur, aktuell Nummer neun der ATP-Weltrangliste, erreichte 2025 das Halbfinale und unterlag dort Sinner 3:6, 4:6. Tiafoe, Nummer zehn und Publikumsliebling, stand 2021 im Finale (5:7, 4:6 gegen Zverev) und spielte sich bei den US Open 2026 ins Halbfinale.
Auf der Nennliste stehen außerdem Ex-Champion Andrey Rublev (Sieger 2020, 6:4, 6:4 gegen Lorenzo Sonego) und Karen Khachanov, der 2024 im Finale an Jack Draper scheiterte (4:6, 5:7). Weitere Wien-Starter: Jakub Mensik, Learner Tien, Tommy Paul, Brandon Nakashima, Luciano Darderi, Lorenzo Musetti, Grigor Dimitrov, Matteo Berrettini, Jurij Rodionov und weitere Topstars.
Auf dem Papier ist es ein Zweikampf: Zverev bringt zwei frische Major-Titel und die Nummer eins der Setzliste mit, Alcaraz das größere Spielerpotenzial. Medvedev hat in Wien schon gewonnen und stand zweimal im Finale, Cobolli und de Minaur dürfen auf einen Platz in der Runde der letzten vier hoffen. Der Blick geht vor allem auf Alcaraz' Auftakt am 27. Oktober: Wie sein Handgelenk mitspielt, dürfte die Tennis Quoten heute bewegen.
Das Gesamtpreisgeld liegt 2026 bei 2.797.985 Euro und damit rund 61.000 Euro über dem Vorjahr. Als ATP-500-Turnier bringt der Titel außerdem 500 Weltranglistenpunkte. Zverev kassierte 2025 als Finalist 330 Punkte und 275.390 Euro.
Jahr | Gesamtpreisgeld |
|---|---|
2026 | 2.797.985 € |
2025 | 2.736.875 € |
2024 | 2.470.310 € |
Titelverteidiger Jannik Sinner setzte sich 2025 im Finale gegen Alexander Zverev durch und fehlt 2026 verletzt. Die letzten sieben Endspiele im Überblick:
Jahr | Sieger | Finalist | Ergebnis |
|---|---|---|---|
2025 | Jannik Sinner (ITA) | Alexander Zverev (GER) | 3:6, 6:3, 7:5 |
2024 | Jack Draper (GBR) | Karen Khachanov | 6:4, 7:5 |
2023 | Jannik Sinner (ITA) | Daniil Medvedev | 7:6, 4:6, 6:3 |
2022 | Daniil Medvedev | Denis Shapovalov (CAN) | 4:6, 6:3, 6:2 |
2021 | Alexander Zverev (GER) | Frances Tiafoe (USA) | 7:5, 6:4 |
2020 | Andrey Rublev | Lorenzo Sonego (ITA) | 6:4, 6:4 |
2019 | Dominic Thiem (AUT) | Diego Schwartzman (ARG) | 3:6, 6:4, 6:3 |
Rekordsieger: Brian Gottfried (USA) gewann das Turnier viermal, 1977, 1980, 1982 und 1983
Zwei Titel: unter anderem Roger Federer (2002, 2003), Andy Murray (2014, 2016) und Jannik Sinner (2023, 2025)
Österreicher: Horst Skoff (1988), Jürgen Melzer (2009, 2010) und zuletzt Dominic Thiem (2019) holten den Titel
Muster-Kuriosum: Thomas Muster stand dreimal im Finale, gewann das Turnier aber nie
Das Turnier wird seit 1974 in der Wiener Stadthalle in Rudolfsheim-Fünfhaus ausgetragen. Der erste Sieger war Vitas Gerulaitis (USA). Gespielt wurde zunächst auf Teppich, seit 2000 auf Hartplatz in der Halle. Seit 2015 zählt das Event zur ATP-500-Kategorie, und seit 2011 trägt es den Namen Erste Bank Open, nach Stationen als Stadthalle Open, Fischer Grand Prix, CA-TennisTrophy, BA-CA-TennisTrophy und Bank Austria TennisTrophy.
Seit 2025 findet ein Teil der Matches in der Marx Halle statt, die als zweite Spielstätte dient. Turnierdirektor ist Herwig Straka, Titelsponsor die Erste Bank.
Das Turnier läuft vom 24. Oktober bis 1. November 2026. Das Hauptfeld startet am 26. Oktober, das Finale steigt am 1. November.
Ja. Alcaraz hat für Wien zugesagt und trifft am 24. Oktober ein. Sein erstes Match bestreitet er am Dienstag, 27. Oktober, auf dem Centre Court.
Sinner hat seine Saison 2026 wegen einer Knieentzündung vorzeitig beendet und kann seinen Titel deshalb nicht verteidigen.
Das Gesamtpreisgeld beträgt 2.797.985 Euro.
Jannik Sinner besiegte im Finale Alexander Zverev mit 3:6, 6:3, 7:5. Es war sein zweiter Wien-Titel nach 2023.
Die Erste Bank Open werden auf Hartplatz in der Halle gespielt, in der Wiener Stadthalle und der Marx Halle.
Rekordsieger ist Brian Gottfried mit vier Titeln (1977, 1980, 1982, 1983).
Als Favoriten gelten Alexander Zverev, topgesetzt und French-Open- sowie US-Open-Sieger 2026, und Carlos Alcaraz. Dahinter folgen Daniil Medvedev, Flavio Cobolli, Alex de Minaur und Frances Tiafoe.
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